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Warum diese Bilder etwas mit Ihnen als Betrachter zu tun haben

Bilder aus dem Unterbewusstsein
gemalt  nur aus der Intuition
stark energetisch für den Betrachter
Bilder mit einem Eigenleben

Sie sind von mir gemalt. Ich hatte aber weder eine Idee noch einen Entwurf, lediglich die Ausführung ist meine ureigenste Arbeit. Wie sie genau entstehen, kann ich schwer erklären.
Ich erhalte sie energetisch.
Sie kommen aus meinem Unterbewusstsein. Das erklärt auch die Situation, weshalb ich sie nicht noch einmal malen kann und warum bei mir niemand, nicht einmal ich selbst, etwas bestellen kann.
Ich habe an der Kunsthochschule studiert und weiß nur zu gut, wie man künstlerisch arbeitet. Über zehn Jahre war ich freiberuflich als Keramikerin tätig.
Dass Malen auch so geht, wusste ich nicht.
Wenn ich mich an die Staffelei setze, darf ich gespannt sein, was entsteht. Die Bilder sind in mir fix und fertig und ich arbeite eher wie ein Drucker.

Während man sonst beim Malen stets die Gesamtübersicht im Auge haben muss, ist jedes bewusste Gestaltenwollen mir eher hinderlich. Der Impuls, der kommt, muss unbedingt ausgeführt werden. Nur so sind jeder Strich, jede Farbe richtig, mögen die Kombinationen, die mir in den Sinn kommen, auch noch so abwegig scheinen.
Ich bin gut beraten, wirklich nur auszuführen.
Ich kann die Situation oft auch gar nicht beurteilen, denn ich arbeite in der Regel mit Spachteln und dicken Pinseln. So dicht vor der Staffelei sitzend, kann ich nur schwer erkennen, was eigentlich entsteht.
 
Aus dem Unterbewusstsein entstanden, wird das Bild auch Ihr Unterbewusstsein ansprechen, wenn Sie sich darauf einlassen, es unbefangen anzuschauen. Was immer Sie beim Betrachten fühlen, also wahrnehmen hat ganz allein etwas mit Ihnen zu tun. Wahrnehmen bedeutet: für wahr nehmen, sich glauben. So erhalten Sie Informationen aus Ihrem Unterbewusstsein. Nach Meinung der Wissenschaft sind wir zu 98 Prozent Unterbewusstsein und das bestimmt unser Handeln.
In sich hineinzufühlen und sich zu fragen, woran es Sie erinnert, was Sie darin wirklich sehen, wo Sie Resonanz spüren, das macht den Wert meines Bildes für Sie persönlich aus. Denn nur wo es schon etwas in uns gibt, kann es auch Resonanz geben. Das muss nicht die Rückmeldung aus diesem Leben sein. Wissenschaftler meinen, dass in einem Genom mehr als 20 bis 30 000 Informationen gespeichert sind. Also auch die Erfahrungen unserer Vorfahren tragen wir in uns und können beim Betrachten damit in Resonanz gehen.

Das Bild hat ein Eigenleben, eine Energie.
Wir Menschen sind multidimensionale Wesen. Unser Körper dient uns als Messinstrument. Mit dem Verstand können wir nur Form, Farbe, Größe und die Gestaltung eines Bildes sicher beschreiben. Aber den Inhalt, unseren individuellen Sinngehalt, können wir nur durch wirken lassen und wahrnehmen der entstehenden Emotionen entdecken. Der Sinngehalt meint alles, was nicht das beschreibbare Äußere betrifft. Mitschwingen, in Resonanz gehen, können wir nur, wenn da schon eine dementsprechende Energie in uns existiert. Genau in dieser Resonanz liegt die Bedeutung der Bilder für Sie als Betrachter.
Wenn Mozart und Brahms von sich sagten, dass ihre Musik nicht von ihnen sei, so sage ich: „Diese Bilder sind nicht von mir. Als Malerin bin ich nur die Geburtshelferin, das Medium.“
Meine stark energetischen Bilder sind auch für mich eine Überraschung. Ich bemerkte diese Fähigkeit erst 2004, als es mir sehr schlecht ging. Die Aufarbeitung traumatischer Erlebnissen war verbunden mit viel Weinen und Traurigkeit, so dass ich beim Malen alles erlernte Wissen von der Kunsthochschule scheinbar vergessen hatte und so sind die ersten Bilder dieser Art entstanden. Welch eine Belohnung, nun diese wundervollen Bilder malen zu dürfen.

Paul Klee: „Aufgabe der Kunst ist es nicht, Sichtbares noch einmal abzubilden – Kunst macht erst sichtbar! ... Nachahmen kann nie Kunst sein. Kunst ist Gabe, nicht Wiedergabe.“

Alle Bilder sind in Acryl gemalt. Hier verwendet man die gleichen Farbpigmente wie bei der Ölmalerei. Nur ist statt des Terpentins Wasser das Lösungsmittel.
Die Farben sind von hoher Lichtbeständigkeit, können also dem Sonnenlicht ausgesetzt werden und müssen nicht unter Glas. Sie werden ebenso behandelt wie Ölbilder.
Ich male auf Leinwand, Holz bzw. Pappe. Diese ist z.T. mit Leinwand verstärkt, da es sich um Passepartoutpappen handelt.

                                                                    Sabine Dettmann